KulturTeilZeit 2026
Am Freitag, 17.4. findet wieder die KulturTeilZeit statt.
Ein besonderer Film steht auf dem Programm: Rikscha Girl
„Höre nie auf zu malen, höre nie auf, deinen Weg zu gehen“: Der Film erzählt die bewegende Geschichte der talentierten Naima, die in Bangladesch um ihre Zukunft kämpft. Um ihre Familie zu unterstützen, geht sie nach Dhaka – und verwirklicht verkleidet als Junge ihren Traum, Rikscha-Fahrerin zu werden. Doch ihr Erfolg bringt sie in Gefahr, als ihr Geheimnis droht, aufzufliegen.
Nicht nur Film, sondern Realität:
Im Anschluss laden wir Sie herzlich ein, mit Dr. Heike Kluwe von der Andheri-Hilfe ins Gespräch zu kommen. Sie wird anschaulich von der Lebenssituation der Menschen sowie von der Projektarbeit in Bangladesch berichten und freut sich auf den Austausch mit Ihnen.
Einladung zum Evensong - 19. April, 18 Uhr
Der Evangelische Chor Hangelar-Holzlar lädt sehr herzlich zu seinem dritten EVENSONG in diesem Jahr ein, der thematisch die österliche Freudenzeit in den Blick nimmt.
Diesesmal wird es mit Musik von Tallis, Shephard, Monk, Parry und Wesley "Very british". Der festliche Charakter der englischen Anthems zeichnet sich durch seine einzigartige Mischung aus feierlichem Glanz, inniger Spiritualität und klanglicher Vielfalt aus. Begleitet wird der Chor von Georg Friedrich an der Orgel. Die Orgel ist hier nicht nur Begleit-Instrument, sondern ein gleichberechtigter Partner, der den Chor trägt, verstärkt oder solistisch Akzente setzt. Im gemeinsamen Singen, Beten, Hören und Jubilieren halten wir die österliche Freudenbotschaft lebendig.
Die Abendandacht in der Tradition der anglikanischen Kirche findet am Sonntag, dem 19. April um 18 Uhr in der Dornbuschkirche (Dahlienweg 4) in Bonn-Holzlar statt.
Gemeinsam etwas tun für einen lebendigen Übergang vom Arbeitsleben in den Ruhestand
Neues von der ZWAR Gruppe:
Am Dienstag den 24.03. fand das zweite Treffen der ZWAR Basisgruppe „PLZ 53229“ in unserer Gemeinde statt: die Teilnehmer berichteten von ersten erfolgreichen Treffen der einzelnen Aktivitätengruppen. Zusätzlich sprudelte es nur so von weiteren Ideen und 8 zusätzliche Gruppen wurden gegründet. Alle (nunmehr 25) unterschiedlichen Gruppen sind weiter für neue Mitglieder offen. Die aktualisierte Liste (nach anklicken auch besser lesbar) finden Sie unten im ausführlichen Beitrag zum Gründungstreffen. Dort sind die nächsten Termine und Ansprechpartner genannt, die man kontaktieren kann, wenn man weitere Informationen benötigt. Das nächste Treffen steht am Dienstag, den 14.04.2026, wie gewohnt in unserer Dornbuschkirche von 18:00 bis ca. 20:00 an. Schon jetzt ist absehbar, dass weitere Gruppen gegründet werden, weil einige neue Ideen im letzten Treffen bereits andiskutiert wurden. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen zum nächsten Treffen zu kommen. Auch eigene Gruppenvorschläge können gerne eingebracht werden! Für Fragen steht unser Presbyter und „Gruppenbegleiter“ Hartwig Hagena unter hartwig.hagena@ekir.de weiter gerne zur Verfügung.
In Zeiten zunehmender Einsamkeit – nicht nur, aber auch im Alter – hat sich unsere Kirchengemeinde entschlossen, die Gründung eines „ZWAR“-Netzwerks unterstützend zu begleiten.
ZWAR steht dabei für „Zwischen Arbeit und Ruhestand“. Begonnen wurde vor mehr als 40 Jahren in Dortmund mit der Umsetzung des ZWAR-Konzepts, das auf Selbstorganisation und den Aspekt „gemeinsam älter werden im Stadtteil“ setzt und Menschen beim Übergang von der Erwerbstätigkeit in den Ruhestand unterstützt.
ZWAR-Netzwerke organisieren sich selbst, sind keine Vereine und erheben keine Mitgliedsbeiträge. Sie sind überparteilich und konfessionell ungebunden.
Typischerweise orientieren sich die Netzwerke an einer gemeinsamen Postleitzahl und Altersgruppe. So wurden Anfang des Jahres rund 4.000 60- bis 70-Jährige der Postleitzahl „53229“ zu einer Informationsveranstaltung am 5. März in die Dornbuschkirche eingeladen.
Der Erfolg war überwältigend: Rund 300 Mitbürgerinnen und Mitbürger informierten sich über das Konzept. Zum Folgetermin am 10. März kamen dann rund 150 Besucherinnen und Besucher, um konkret mit der Gründung des Netzwerks zu beginnen.
Die Anwesenden fanden sich dabei in 17 neuen Gruppen zusammen, die sich in den nächsten zwei Wochen vorgenommen haben, ein erstes Treffen zu veranstalten (nähere Informationen dazu in der beigefügten Tabelle).
Alle Gruppen sind offen für neue Mitglieder. Ein besonderer Reiz des „ZWAR“-Netzwerks ist dabei, dass es sich nicht um „eingeschworene Gemeinschaften“ handelt, bei denen man sich als Neumitglied unter lauter „alten Hasen“ leicht etwas verloren fühlen kann.
Durch die Neugründung lernen sich die meisten Mitglieder neu kennen. Wie gut das funktioniert, konnte man bereits beim fröhlichen Austausch bei den ersten beiden Treffen sehen.
Ein weiteres wichtiges Element des „ZWAR“-Netzwerks sind die zweiwöchentlichen „Basisgruppentreffen“ (jeden 2. und 4. Dienstag im Monat um 18 Uhr in der Dornbuschkirche). Dort treffen sich Mitglieder aller Gruppen zum Erfahrungsaustausch. Auch die Gründung weiterer Gruppen ist jederzeit möglich. Die Ideen sind dafür da: Bei der ersten Informationsveranstaltung wurden über 50 Ideen in Kleingruppen gesammelt.
Damit sind alle eingeladen, die sich „gefühlt“ in der Altersgruppe von 60 bis 70 Jahren sehen und gerne in 53229 wohnen (würden), sich entweder bestehenden Gruppen anzuschließen oder eigene Vorschläge für weitere Gruppen und Aktivitäten einzubringen. Letzteres geschieht am besten bei den „Basisgruppentreffen“, da hier direkt festgestellt werden kann, ob sich genügend Mitstreiter finden.
Zwei Anmerkungen zum Schluss:
Wer wegen anderer Termine regelmäßig dienstags nicht an den Treffen teilnehmen kann, kann sich trotzdem für konkrete Einzelgruppen melden. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, sich der Hangelarer Gruppe anzuschließen, die sich regelmäßig montags trifft. Informationen hierzu erhalten Sie unter https://zwar-ev.de/2026/03/09/neues-zwar-netzwerk-in-bonn-grandios-gestartet/ oder direkt bei hartwig.hagena@ekir.de.
Und zu guter Letzt: Die in der Tabelle genannten (temporären) Gruppenkontaktpersonen sind – wie alle Beteiligten – Ehrenamtliche, die durch ihr Engagement den Start der jeweiligen Gruppe ermöglichen. Sollte daher einmal eine Anfrage nicht sofort beantwortet werden oder etwas hakeln, bitten wir um Verständnis. Das Prinzip der Selbstorganisation ist zentral für „ZWAR“, und Eigeninitiative bei der Organisation zur Unterstützung und Entlastung der bisherigen Ansprechpersonen ist jederzeit willkommen 😊.
Gemeinsam auf dem Weg …
Die Presbyterien der Ev. Kirchengemeinden Bonn-Holzlar und Beuel haben in ihren Sitzungen am 3. bzw. 17. Juni 2025 den Beschluss gefasst, in einen Vorbereitungsprozess für eine Fusion der beiden Kirchengemeinden einzutreten. Damit ist noch keine Fusion beschlossen, aber der Prozess eingeleitet, der am Ende zu einer Fusion führen kann – dieser Prozess nimmt durchaus mehrere Jahre in Anspruch.
Der Vorbereitungsprozess soll im IV. Quartal 2025 beginnen. Die Landeskirche hat für Gemeindefusionen einen Projektplan erstellt, an dem wir uns orientieren wollen.
Was sind die Gründe für diesen Schritt?
Beide Kirchengemeinden stehen vor ähnlichen Herausforderungen:
- Mitgliederschwund: Beide Kirchengemeinden haben in den letzten 3½ Jahren 11% ihrer Mitglieder verloren, insgesamt 1250. Derzeit (Juni 2025) hat Holzlar 2.017 Gemeindeglieder, Beuel hat 8132.
- Pfarrstellenreduzierung: Holzlar hat seit Oktober 2021 eine Pfarrstelle mit 75% Stellenanteil (besetzt mit Pfr. Richard Landsberg) und wird bis 2027 mit einer 25%-Stelle aus Beuel (durch Pfrin. Heike Lipski-Melchior) unterstützt. Beuel hat seit dem 01.01.2025 eine ganze Pfarrstelle weniger.
- Haushaltssituation: Aktuell ist zwar (noch) keine dramatische Situation bei den Kirchensteuer-Einnahmen gegeben, aber die Kosten für Energie, Bau- und Handwerksleistungen zur Instandhaltung unserer Liegenschaften sowie für Personalkosten sind sehr stark gestiegen, was den Handlungsspielraum der Gemeinden deutlich einengt. Und das wird nicht besser in Zukunft.
- Klimagasneutralität bis 2035: Die Landessynode der Ev. Kirche im Rheinland hat beschlossen, dass bis 2035 alle kirchlichen Gebäude klimagasneutral sein müssen – da wird sicher das eine oder andere Gebäude aufgegeben werden müssen. Eine Entscheidung über die Gebäude muss bis 2027 getroffen sein. Daher befinden sich beide Kirchengemeinden in einem strukturierten Prozess der Gebäudebedarfsplanung, um zu einer belastbaren Entscheidung zu kommen.
Beide Presbyterien sind der Überzeugung, dass sich diese Herausforderungen in einer größeren stabilen Einheit besser bewältigen lassen als in den bisher bestehenden Organisationsformen.
Wir starten nicht bei „Null“:
Seit 2021 haben sich Vertreter der beiden Kirchengemeinden mehrmals getroffen. Im August 2022 kamen die Mitglieder der beiden Presbyterien zu einem informellen Austausch in Holzlar zusammen. Im Frühjahr 2023 wurden von der Kirchengemeinde Beuel Arbeitsgruppen zur Weiterentwicklung von verschiedenen Themenbereichen aufgesetzt; hier haben Beueler und Holzlarer PresbyterInnen und MitarbeiterInnen gemeinsam daran gearbeitet.
Die bisherige Zusammenarbeit konzentriert sich derzeit– neben dem Dienst von Pfarrerin Heike Lipski-Melchior – vor allem auf hauptamtliche Tätigkeiten: Vertretung von Pfarrpersonen in Urlaubszeiten und die Prädikantinnenausbildung von Frau Karin Freist-Wissing. In der ehrenamtlichen Arbeit sind eine Seite in den jeweiligen Gemeindezeitungen, die gemeinsamen Aktivitäten beim Aufbau eines Umweltmanagementsystems (Grüner Hahn) in Holzlar sowie die Zusammenarbeit im Beueler Ausschuss für SeniorInnenarbeit, die aus den o.g. gemeinsamen Arbeitsgruppen hervorgegangen ist, zu nennen.
Welche Schritte stehen nun an?
Phase 1: Annäherungsphase
- Die Presbyterien lernen sich gegenseitig kennen
- Mitarbeitende und Gemeindeglieder werden informiert (z.B. jetzt gerade durch diesen Text).
- Besprechungsrunden und Gemeindeversammlungen in beiden Gemeinden werden folgen.
Mit dem Absichtsbeschluss endet diese Phase und der Prozess geht in die Vorbereitungsphase über. Es ist damit noch nicht über die Fusion entschieden. Der Absichtsbeschluss bekundet, dass beide Gemeinden gemeinsam die weiteren erforderlichen Vorbereitungsarbeiten in Richtung auf einen Fusionsbeschluss angehen wollen.
Phase 2: Vorbereitungsphase
- Eine Steuerungsgruppe aus Mitgliedern beider Presbyterien wird eingerichtet.
- Übersichten werden erstellt: zu Pfarrstellen, Immobilien, Personal, Finanzen und wichtigen Verträgen mit Dritten.
- Die Strategie für eine durchgängige Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation wird erarbeitet. Und neben dem Kirchenkreis An Sieg und Rhein, der über den Kreissynodalvorstand eingebunden wird, können sich Gemeindeglieder insbesondere im Rahmen einer Gemeindeversammlung aktiv an diesem Prozess beteiligen.
Den Abschluss dieser Projektphase bildet der Startbeschluss, d.h. beide Presbyterien erteilen den Auftrag, alles Notwendige für eine Fusion zu erarbeiten; damit beginnt die 3. Phase, die sog. „Arbeitsphase“, deren Start für das Jahr 2027 vorgesehen ist.
Wie sieht es bei anderen Kirchengemeinden aus?
Wir stehen mit diesen Plänen nicht allein. Sowohl im Kirchenkreis an Sieg und Rhein als auch in den benachbarten Kirchenkreisen sind derzeit viele Fusionsprozesse begonnen oder schon vollzogen worden. Wir können die oben beschriebenen Herausforderungen am besten in einer größeren Einheit bewältigen. Das macht uns stärker. Und wir können und möchten damit auch für alle Gemeindeglieder weiterhin ein attraktives Angebot aufrechterhalten und vielleicht noch verbessern.
Nächster Schritt: Gemeinsames Arbeitstreffen
Konkret ist nun für das IV. Quartal 2025 ein gemeinsames Arbeitstreffen der beiden Presbyterien geplant, in dem die weitere Vorgehensweise miteinander abgestimmt wird. Für beide Kirchengemeinden beginnt damit ein spannender Weg zu einer neuen Gestalt der Gemeinde. Dazu braucht es die Unterstützung aller Mitarbeitenden und Gemeindeglieder und die Begleitung durch Gottes Segen.
Die Vorsitzenden der beiden Presbyterien, Dietmar Flösch und Lars Nickel
Ehrenamtler für Seniorenbesuchsdienst gesucht
Bereits jetzt organisiert unsere Kirchengemeinde einen Besuchsdienst anlässlich runder Geburtstage. Gemeinsam mit den Maltesern möchten wir das Angebot aber nun erweitern. Ein Aufruf von Simone Himmel aus dem Diakonie-Ausschuss.
Im Frühjahr 2022 machte sich der Diakonieausschuss in Holzlar unter dem Eindruck von „Corona“ Gedanken, wie wir alleinstehende Senior*innen in der Gemeinde unterstützen können. Uns wurde schnell klar, dass die Aufgabe für uns alleine zu groß ist. Weiterlesen
"Dornbuschkirche" - ein ungewöhnlicher Name?
Der vielleicht auf den ersten Blick ungewöhnliche Kirchenname hat etwas mit dem Buntglasfenster auf der Westseite unseres Kirchenraums zu tun. Es zeigt den brennenden Dornbusch aus dem alttestamentlichen Buch Exodus. Nach der biblischen Überlieferung spricht Gott durch den brennenden Dornbusch zu Mose. Der Dornbusch wird zum Ort der Gotteserfahrung - mitten in der Wüste.
