Frühlingskonzert der Kinder- und Jugendchöre

Ökumenisches Bibelgespräch

Die Europawahl

Warum sie für Christinnen und Christen wichtig ist

Die Staaten Europas führten über Jahrhunderte hinweg immer wieder Krieg gegeneinander. Die Menschen pflegten Abneigungen und sprachen von „Erbfeinden“. Staaten vergrößerten ihre Territorien und erweiterten ihre Einflussbereiche jeweils auf Kosten der anderen. Und die Kirchen? „Gott mit uns“ stand auf den Gürteln deutscher Soldaten.

EU und OSZE

Nach zwei mörderischen Weltkriegen reifte die Einsicht, dass Miteinander besser ist als Gegeneinander. Die europäische Union entstand mit dem Ziel, alte Feindschaften zu überwinden. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) versuchte während des Kalten Krieges, in ganz Europa eine gemeinsame Basis für Verständigung über den Eisernen Vorhang hinweg zu schaffen. Es wurden gemeinsame Interessen formuliert, Vertrauen aufgebaut und gegenseitig Sicherheit garantiert. Nach den friedlichen Revolutionen in Osteuropa integrierte die Europäische Union viele der neuen jungen Demokratien.

Heil in der Nation?

Heute ist Frustration über die europäische Bürokratie weit verbreitet. Viele Menschen sind empört über ungleiche Entwicklungen – Reichtum hier, Armut dort. Dabei wird oft übersehen, dass für die Zähigkeit politischer Entscheidungsprozesse in Europa das Handeln der Regierungen in den Mitgliedsstaaten der EU verantwortlich ist.

Manche Menschen glauben nun, das Heil ließe sich in nationaler Abschottung finden. Der Traum von in sich homogenen Vaterländern greift um sich.

Natürlich gibt es noch vieles an der EU zu verbessern. Wie in jeder Demokratie gibt es Veränderungsbedarf, aber auch Potential. Dies gilt es zu stärken – und nicht das einzige Instrument demokratischer Selbstbestimmung, das europäische Parlament, abzuschaffen. 

In den letzten siebzig Jahren profitierten wir alle stark von der Europäischen Union: Wir konnten ohne Ausweiskontrollen reisen und dabei bezahlen ohne Geld wechseln zu müssen. Wir können überall auf dem Kontinent wohnen, studieren oder arbeiten. Deutschland als Exportnation profitiert ökonomisch stark von Euro und der Freizügigkeit.

Das gilt es, mit der nächsten Europawahl zu erhalten. Als Christinnen und Christen sind wir nicht auf die Nation fixiert. Unser Vaterland ist im Himmel und doch sind wir in diese Welt gewiesen.

Deshalb wäre eine christlich geprägte Nation anders als in der Geschichte eine, die sich nicht auf ihre sogenannten nationalen Interessen fixiert, sondern Frieden und Gerechtigkeit in der Welt anstrebt. Das geht nicht isoliert und ohne die Nachbarn. 

Väter-Kinder-Wochenende in Altenahr

Mitfahren können wieder Väter mit Kindern im Alter von acht bis zwölf Jahren, um ein Wochenende gemeinsam mit anderen Zeit zu verbringen.
Die Freizeit beginnt in der
DJH Altenahr
am Freitag, 24. Mai
um 17.30 Uhr.
Sie endet am Sonntag, 26. Mai, nach dem Mittagessen gegen 13.30 Uhr.
Väter zahlen 80 Euro, Kinder 40 Euro. Bonn-Ausweisinhaber erhal-ten 50 Prozent Ermäßigung (auch sonst ist Ermäßigung möglich, bitte sprechen Sie uns an!)
In diesem Beitrag enthalten sind: ein erlebnispädagogisches Programm, Unterkunft in einem Familienzimmer und Verpflegung. Die Anreise erfolgt mit eigenem PKW oder in Fahrgemeinschaften.
Anmeldeformulare erhalten Sie im Gemeindebüro.
Wir freuen uns auf ein erlebnisreiches Wochenende an der Ahr.
Bei mehr Anmeldungen als zur Verfügung stehenden Plätzen zählt das Eingangsdatum der verbindlichen Anmeldung.
Axel Ernst-Dörsing und Rolf Kalhöfer

EINBLICK-Verteilerinnen oder Verteiler gesucht

Seit vielen Jahren unterstützen uns Menschen dabei unseren Gemeindebrief (EINBLICK) zu verteilen. Nun ist für einige die Zeit gekommen, diese Aufgabe an jüngere abzugeben. Wir berichten sechsmal im Jahr über viele einzelne, wöchentliche und monatliche Veranstaltungen in unserer Gemeinde.
Sie wollen sicher gerne im Gemeindebrief darüber lesen oder sich Appetit holen, um das nächste Mal dabei zu sein, wenn musiziert oder gesungen wird und etwas Interessantes zu hören ist. Mit dem EINBLICK möchten wir alle Gemeindeglieder erreichen.
Zurzeit sind drei Verteilerbezirke unbesetzt. Daher freuen wir uns über weitere Menschen, die bereit sind, den EINBLICK in unserer Gemeinde auszuteilen. Bitte melden Sie sich bei Annett David im Gemeindebüro oder bei Pfarrer Rolf Kalhöfer.
An dieser Stelle bedanken wir uns ganz herzlich für das große Engagement aller Verteilerinnen und Verteiler. Nur mit Ihrer Hilfe ist es möglich, alle über die Vielseitigkeit unseres Gemeindelebens zu informieren.
Annett David

Newsletter

Alles was in unserer Dornbuschkirche stattfindet, steht nahezu komplett im alle zwei Monate erscheinenden Einblick: Gottesdienste, das Neueste aus unserem Gemeindeleben und natürlich Hinweise auf Vorträge, Konzerte oder sonstige Veranstaltungen. Aber man kann sich ja nicht alles merken und manches ergibt sich auch erst kurzfristig. Deshalb kommen die aktuellen Informationen und Hinweise nun zusätzlich direkt als Email zu Ihnen nach Hause.
Neben dem Einblick und der Homepage www.holzlar-evangelisch.de gibt es künftig – für den kleinen Informationshunger zwischendurch – den Email-Newsletter unserer Gemeinde.
Sie können sich auf der Homepage in einem Formular ganz einfach anmelden (HIER). Nach der Anmeldung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Link, in dem Sie die Bestellung des Newsletters bestätigen müssen. Jeder Abonnent und jede Abonnentin erhält den Newsletter kostenfrei und natürlich jederzeit kündbar.

Evangelisches Gemeindezentrum Bonn-Holzlar erhält den Namen „Dornbuschkirche“

Auf lebhaftes Interesse stieß bei der Gemeindeversammlung am 3. Advent der Tagesordnungspunkt „Namensgebung für die Kirche“. Eine Arbeitsgruppe hatte sich eingehend mit dem Thema beschäftigt und den Namen „Dornbuschkirche“ für das Gebäude am Dahlienweg vorgeschlagen. Der ungewöhnliche Kirchenname nimmt Bezug auf das den Kirchenraum prägende Buntglasfenster, das den brennenden Dornbusch aus dem alttestamentlichen Buch Exodus darstellt. Nach der biblischen Überlieferung spricht Gott durch den brennenden Dornbusch zu Mose. Der Dornbusch wird  zum Ort der Gotteserfahrung, mitten in der Wüste. Das von Prof. Karl Dedy für die Westseite des 1974 eingeweihten Gemeindehauses entworfene Dornbuschfenster will somit dazu beitragen, die Kirche zu einem Ort der Gotteserfahrung werden zu lassen. Der Dornbusch ist auch in anderer künstlerischer Ausführung auf dem von Uda Eulenberg geschaffenen Siegel und dem von Ula Wienke entworfenen Logo der Gemeinde dargestellt.

Weil der brennende Dornbusch von Anfang an Wahrzeichen der Gemeinde war und ist, war es nicht verwunderlich, dass bei der Holzlarer Gemeindeversammlung die große Mehrheit der mehr als 50 Teilnehmer dem Namen „Dornbuschkirche“ zustimmte. In der wenige Tage später stattfindenden Presbyteriumssitzung wurde das Votum aus der Gemeindeversammlung besiegelt: Das Evangelische Gemeindezentrum Bonn-Holzlar trägt künftig den Namen „Dornbuschkirche“.