Gemeinsam etwas tun für einen lebendigen Übergang vom Arbeitsleben in den Ruhestand
In Zeiten zunehmender Einsamkeit – nicht nur, aber auch im Alter – hat sich unsere Kirchengemeinde entschlossen, die Gründung eines „ZWAR“-Netzwerks unterstützend zu begleiten.
ZWAR steht dabei für „Zwischen Arbeit und Ruhestand“. Begonnen wurde vor mehr als 40 Jahren in Dortmund mit der Umsetzung des ZWAR-Konzepts, das auf Selbstorganisation und den Aspekt „gemeinsam älter werden im Stadtteil“ setzt und Menschen beim Übergang von der Erwerbstätigkeit in den Ruhestand unterstützt.
ZWAR-Netzwerke organisieren sich selbst, sind keine Vereine und erheben keine Mitgliedsbeiträge. Sie sind überparteilich und konfessionell ungebunden.
Typischerweise orientieren sich die Netzwerke an einer gemeinsamen Postleitzahl und Altersgruppe. So wurden Anfang des Jahres rund 4.000 60- bis 70-Jährige der Postleitzahl „53229“ zu einer Informationsveranstaltung am 5. März in die Dornbuschkirche eingeladen.
Der Erfolg war überwältigend: Rund 300 Mitbürgerinnen und Mitbürger informierten sich über das Konzept. Zum Folgetermin am 10. März kamen dann rund 150 Besucherinnen und Besucher, um konkret mit der Gründung des Netzwerks zu beginnen.
Die Anwesenden fanden sich dabei in 17 neuen Gruppen zusammen, die sich in den nächsten zwei Wochen vorgenommen haben, ein erstes Treffen zu veranstalten (nähere Informationen dazu in der beigefügten Tabelle).
Alle Gruppen sind offen für neue Mitglieder. Ein besonderer Reiz des „ZWAR“-Netzwerks ist dabei, dass es sich nicht um „eingeschworene Gemeinschaften“ handelt, bei denen man sich als Neumitglied unter lauter „alten Hasen“ leicht etwas verloren fühlen kann.
Durch die Neugründung lernen sich die meisten Mitglieder neu kennen. Wie gut das funktioniert, konnte man bereits beim fröhlichen Austausch bei den ersten beiden Treffen sehen.
Ein weiteres wichtiges Element des „ZWAR“-Netzwerks sind die zweiwöchentlichen „Basisgruppentreffen“ (jeden 2. und 4. Dienstag im Monat um 18 Uhr in der Dornbuschkirche). Dort treffen sich Mitglieder aller Gruppen zum Erfahrungsaustausch. Auch die Gründung weiterer Gruppen ist jederzeit möglich. Die Ideen sind dafür da: Bei der ersten Informationsveranstaltung wurden über 50 Ideen in Kleingruppen gesammelt.
Damit sind alle eingeladen, die sich „gefühlt“ in der Altersgruppe von 60 bis 70 Jahren sehen und gerne in 53229 wohnen (würden), sich entweder bestehenden Gruppen anzuschließen oder eigene Vorschläge für weitere Gruppen und Aktivitäten einzubringen. Letzteres geschieht am besten bei den „Basisgruppentreffen“, da hier direkt festgestellt werden kann, ob sich genügend Mitstreiter finden.
Zwei Anmerkungen zum Schluss:
Wer wegen anderer Termine regelmäßig dienstags nicht an den Treffen teilnehmen kann, kann sich trotzdem für konkrete Einzelgruppen melden. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, sich der Hangelarer Gruppe anzuschließen, die sich regelmäßig montags trifft. Informationen hierzu erhalten Sie unter https://zwar-ev.de/2026/03/09/neues-zwar-netzwerk-in-bonn-grandios-gestartet/ oder direkt bei hartwig.hagena@ekir.de.
Und zu guter Letzt: Die in der Tabelle genannten (temporären) Gruppenkontaktpersonen sind – wie alle Beteiligten – Ehrenamtliche, die durch ihr Engagement den Start der jeweiligen Gruppe ermöglichen. Sollte daher einmal eine Anfrage nicht sofort beantwortet werden oder etwas hakeln, bitten wir um Verständnis. Das Prinzip der Selbstorganisation ist zentral für „ZWAR“, und Eigeninitiative bei der Organisation zur Unterstützung und Entlastung der bisherigen Ansprechpersonen ist jederzeit willkommen 😊.
Kultur und Unterhaltung
| Was | Kontakt | Wann | Wo |
| Theater spielen | Gaby Heimbüchel 0176-53380273 |
Montag 11.05.26 18:00-19.30 |
Dornbuschkirche |
| "Zwischen den Seiten" Literaturtreff | Gabi Stein 0170 301 86 78 |
Montag 22.06.26 18:00 |
Nach Absprache (mit Gabi Stein) |
| Singen | Sonya Groß 01523 458 04 70 |
Nach Absprache | PüMi Cafe Nommensen Kirche Pützchen (Liedvorschläge mitbringen) |
| Gemeinsame Unternehmungen: Führung Ausstellung AMAZONIA; Haus der Geschichte; Kusama |
Katharina Jurecic kjurecic@unitybox.de |
Mittwoch 30.5., 14:00; 25.7., 11:00 | Bundeskunsthalle, Anmeldung erforderlich: https://www.bundeskunsthalle.de/vera nstaltungen/detail/9945 |